Zitate

Zitate - Abschied

»Die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.«
Hans Kudszus

»Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung.«
Theodor Fontane

»Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut.«
Arthur Schnitzler

»Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte.«
Euphemia von Adlersfeld

»Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz und räum ihn auch getrost: Es fehlt nicht an Ersatz!«
Friedrich Rückert

»Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Nie kommt es zum zweiten Male.«
Friedrich Nietzsche

»Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.«
Salvador Dali

»Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.«
Heimito von Doderer

»Niemals geht man so ganz, irgendwas von mir bleibt hier. Es hat seinen Platz – immer bei dir.«
Trude Herr

»Einen richtigen Abschied erkennt man daran, dass er nicht mehr weh tut.«
Hans Noll

»Auf dem Hühnerhof war der Hahn erkrankt. Niemand konnte mehr damit rechnen, er werde auch am nächsten Morgennoch krähen. Abschied war angesagt. Die Hennen machten sich Sorgen – sie waren felsenfest überzeugt, die Sonne gehe nur auf, weil der Meister sie rufe. Der nächste Morgen aber belehrte sie eines Besseren: Die Sonne ging auf wie jeden Tag; nichts hatte ihren Gang beeinflusst.«
Aus Persien

»Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen,
bevor wir in einanderes eintreten können.«
Anatole France

»Wenn ein Freund weggeht, muss man die Türe schließen, sonst wird es kalt.«
Bertolt Brecht

»Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen. Möge der Wind dir den Rücken stärken und der Regen um dich herum
die Felder tränken. Möge der gütige Gott dich in seinen Händen halten.«
Aus Irland

»Lernen heißt akzeptieren. Wiewohl es nutzt, bedeutet es also viel Trauerarbeit indem der Mensch manch liebgewonnenen Gedanken zu Grabe trägt.«
Wilhelm August Friedrich Bechius

»Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark
vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.«
Gustave Flaubert